Wer 100% googelt, bekommt über 3.3 Millionen Einträgen in zehn Sekunden. Ob oben oder unten, stets geht es bei 100% um das Ausloten von Grenzen, wobei – nicht verwunderlich in der heutigen Leistungsgesellschaft – die Tendenz nach oben überwiegt. Seltener wird 100% mit Leid, Trauer oder Verzweiflung und Ratlosigkeit in Verbindung gebracht. Und wenn, dann nur, um ebenfalls in ein Extrem zu fallen.
Doch, warum streben wir eigentlich nach 100%, wo wir doch wissen, dass wir die 100% im Grunde nie erreichen können oder auch gar nicht wollen? Was macht 100% Kommunikation aus? Wo beginnt Kommunikation, wo hört sie auf? Oder hört Kommunikation überhaupt nicht auf, da man ja gar nicht nicht kommunizieren kann, wie der amerikanische Psychologe Paul Watzlawik sagte?
Wir wollen ins Schwarze treffen
Kein Mensch ist sich bewusst, welche unüberschaubare Menge an einzelnen Signalen er in jedem Augenblick aussendet. Auch ohne Worte. Und doch erheben wir den Anspruch, „zielorientiert“ zu kommunizieren. Wir wollen ins Schwarze treffen. Durch volle Leistung das 100% Ergebnis erzielen. Und Kommunikationsberater behaupten sogar, es zu können. Die einen aus der gestalterischen Perspektive. Die anderen mit Worten. Beide mit der Tat. Einen ersten Eindruck, was dabei herauskommt, wenn sich zwei Kommunikationsagenturen gemeinsam über Kommunikation Gedanken machen, können Sie auf den folgenden Seiten sehen oder: Sie halten es bestenfalls als Buch in der Hand. Falls nicht, schreiben Sie uns doch einfach. Das dritte Wort links oben heißt "Kontakt".
Wir zeigen Ihnen Bilder gedruckt, und wir zeigen Ihnen welche, die durch Lesen im Kopf entstehen. Wir wollen Sie anregen, über 100% nachzudenken. Wir fordern Sie auf, bei der Kommunikation spielerisch und ernsthaft mitzumachen. Wir dürfen Sie einladen, mit uns Worte zu wechseln. Und wir freuen uns darauf, mit Ihnen Gedanken zu teilen. Denn Gedanken gehören zu diesen erstaunlichen Phänomenen, die durch das Teilen nicht halbiert oder zerkleinert werden. Hundertprozentig nicht.